Montessori #1: Übungen des praktischen Lebens

Wir haben heute eine neue Übung des praktischen Lebens nach Maria Montessori eingeführt.

Wichtig bei solchen Übungen ist, dass der Arbeitsbereich und auch die Arbeitsaufgabe klar eingegrenzt und klar erkennbar für die Kinder sind.

Auf den Bildern sieht man schön die einzelnen Schritte der Übung. 

Zunächst stehen die benötigten Materialien nah und griffbereit. Die Schnippsel werden ausgeschüttet und sollen mit dem Besen in den klar markierten Bereich gefegt werden.

Anschließend werden die Schnippsel mit dem Handfeger und dem Kehrblech wieder in die Box gebracht. Zum Schluss wird alles wieder so aufgeräumt/hergerichtet, damit das nächste Kind die Übung wieder klar vorfindet. 

 

Die Kinder haben Freude daran und helfen im Alltag gerne mit. Diese Übung fördert zum größten Teil die Selbstständigkeit. Die Kinder erlernen den sachgerechten Gebrauch und den Umgang mit Besen, Handfeger und Kehrblech. Zudem erlangen die Kinder an Selbstbewusstsein, beim Bewältigen dieser Aufgabe und sind stolz auf sich. Ausdauer und Konzentration werden ebenfalls angesprochen und gefördert. Das beidhändige Arbeiten schult die Koordination der Augen und Hände. Außerdem können Sie diese Übung ganz ohne Hilfe bewältigen. Durch die klare Aufgabeneingrenzung können die Kinder die "Fehlerkontrolle" eigenständig durchführen:

  • Schnippsel müssen in die Begrenzung -> außerhalb: noch nicht gelöst
  • Schnippsel müssen wieder in die Box -> außerhalb: noch nicht gelöst

 

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